von hhtorti am 31 Jan. 2010 14:51:31
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Hier habe ich ein Artikel vom 21. April 2009 aus der "SchwerinerVolkszeitung":
von Petra Ferch Die Wassermühle in Wolfshagen: Der Förderverein will sie nicht nur erhalten, sondern auch wieder nutzbar machen. Thomas Bein Die Abrissgenehmigung für die Wolfshagener Wassermühle ist erteilt und liegt der Gemeinde vor. Doch die wird nicht abreißen, denn mittlerweile hat sich ein Förderverein gegründet, der das Mühlenareal erwerben und erhalten möchte. Ein Mühlenfest ist auch schon geplant. WOLFSHAGEN - Am 23. Mai soll Mühlenfest in Wolfshagen gefeiert werden, teilt Torsten Foelsch vom Förderverein mit. Und er weist darauf hin, dass "Verhandlungen mit der Gemeinde" anstünden, "die den treuhänderischen und möglichst raschen Erwerb der Mühle durch den Verein zum Ziel haben". "Parallel sollen auch Verhandlungen mit den beiden anderen Eigentümern des erst 1990 zerstückelten Mühlengrundstücks aufgenommen werden (BVVG und Agrarge-nossenschaft). Die Agrargenossenschaft hat schon positive Signale gegeben", freut sich Foelsch.
Positive Signale gibt auch Groß Pankows Bürgermeister Thomas Brandt. "Die Gemeindevertretung unterstützt das Anliegen des Fördervereins, hat sich dazu bekannt, ihm das Mühlenareal für einen symbolischen Euro zu übertragen", sagte er gestern auf "Prignitzer"-Nachfrage. Er selbst wolle sich auch dafür stark machen, den Förderverein mit den 17 000 Euro zu unterstützen, die ursprünglich als Notsicherung des unter Denkmalschutz stehenden Mühlengebäudes veranschlagt waren. "Ich bin mir sicher, in der Gemeindevertretung eine Mehrheit dafür zu finden, dieses Geld sukzessiv je nach Baufortschritt an den Förderverein zu zahlen".
Was aber passiert, wenn sich der Förderverein, aus welchen Gründen auch immer, wieder auflöst? Muss die Gemeinde ihr Eigentum dann wieder zurücknehmen und die alte Mühle doch abreißen, wie es geplant war und wofür auch Fördergelder beantragt werden sollten?
"Nein", sagt Brandt und verweist auf die Satzung des Fördervereins Wassermühle Wolfshagen/Prignitz. Darin steht nämlich im Paragraf 11, dass bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes das Vermögen des Vereins an die Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg bzw. ersatzweise an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fällt.
Schwimm-Mühle in AussichtDer Förderverein ist daran interessiert, die alte Mühle nicht nur zu erhalten, sondern sie auch wieder einer Nutzung zuzuführen. Ein Forum zur Wasserkraftnutzung im Technologiezentrum Wittenberge (TGW) habe Mühleninter essierte zusammen geführte "und ermöglichte erste neue Kontakte", erklärt Foelsch. Denn "ganz wesentliches Ziel ist die Wiederherstellung der Stauhaltung und die Inbetriebnahme einer modernen Wasserkraftanlage mit entsprechender moderner technischer Ausstattung (Turbinen.", erklärt Foelsch. In einer ersten Reaktion hatte der Landesanglerverband diesem Ansinnen schon eine Absage erteilt, wegen der Renaturierung des Mühlengrabens und seinem Ausbau als Wander- und Laichhilfe für Wasserlebewesen. "Diese Argumente verkennen vollkommen, dass zum Beispiel der Aal in Zeiten der intakten Gutswirtschaft bis 1945 am Stepenitz wehr unter der Brücke im so genannten Aalfang in lauen Sommernächten zentnerweise abgefischt wurde, und das trotz Stepenitz- und Mühlenwehr, trotz Turbinen", hält Foelsch dagegen.
Vereinsvorsitzender Henri Kohlmetz habe jetzt zunächst erst einmal erreicht, "dass eine Schwimm-Mühle aus der Altmark nach.
Wolfshagen geholt werden könnte, die wir in den Mühlenarm vor dem Schloss platzieren könnten". Das TGW in Wittenberge hätte großes Interesse an diesem Vorhaben, "um hier Test- und Lehrzwecke sowie Demonstrationen durchzuführen, womit dann schon ein Teilnutzer für die Mühle gefunden wäre", so Foelsch.
Link: http://www.google.com/url?sa=X&q=http://www.svz.de/lokales/prignitz/artikeldetails/article/208/muehlenfest-und-wasserkraft.html&ct=ga&cd=4zZm175Tlm8&usg=AFQjCNFXf0mdkHW4pSr1v2FIrL9YHhnQVQ
Glück Zu Toralf
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