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von Thomas, Hamburg am 29 Nov. 2008 13:42
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...ins Gefängnis. Heute werden ihnen Billionen an Steuergeldern zugesteckt, oder sie werden Finanzminister.
Bei mir hat auch immer wieder eine Sparkasse angerufen, ob ich nicht Zertifikate von Lehman...nein danke!
Ja, diese "innovativen Finanzprodukte", früher nannte man das "aus Scheiße Bonbon machen".
Eben noch so "marktliberale" Politiker wollen heute von ihrem dummen Geschwätz von gestern nichts mehr wissen.
Jetzt sagen viele, das Ausmaß der Krise sei nicht vorhersehbar gewesen. Aber seltsamerweise soll es Leute gegeben haben, die alles nüchtern durchgerechnet haben, und das ziemlich präzise vorausgesagt haben.
Hat aber niemand hören wollen, waren so schöne Boni.
Die sonst so knauserigen Finanzminister schwimmen auf einmal geradezu im Geld. Natürlich auf Pump. Der Staatsbankrott läßt grüßen. Geht nicht? Geht nicht gibt‘s nicht!
Es gibt eine Parallele zu vorigen Weltwirtschaftskrise 1929: Wieder hat die Kluft zwischen Arm und Reich ein exorbitantes, schamloses Ausmaß angenommen. Die Schere geht immer schneller auseinander, und Deutschland hat unter den westlichen Industrieländern da sogar eine Spitzenposition. Während es Frankreich und Österreich sogar geschafft haben, diese Kluft zu verringern.
2,8 Billionen$, (2800 Milliarden) "Wertberichtigung" (wie das euphemistisch genannt wird) sind eine Menge Holz. Aber das Geld ist ja nicht futsch, es wird nur umverteilt! Berlusconi hat sich schon ordentlich eingedeckt mit billigen Aktien.
Hast du 10.000 Euro Schulden, hast du ein Problem. Hast du 10 Millionen Euro Schulden, hat deine Bank ein Problem. Aber hast du 50 Milliarden Euro Schulden, hat dein Land ein Problem - und wird‘s schon richten.
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